"Unser Planet leidet unter menschlichen Aktivitäten. Landwirtschaft, Städte, Natur und Industrie müssen alle an einem Strang ziehen, um die Herausforderungen im Zusammenhang mit Klima, Biodiversität und Ressourcenverfügbarkeit anzugehen. Immer mehr wissenschaftliche und praktische Beweise entstehen, die zeigen, dass natur-inklusive und naturbasierte Lösungen es der Menschheit ermöglichen, innerhalb der planetaren Grenzen zu leben. Trotz der Beweise sind NBS (nature based solutions) immer noch nicht die erste Wahl, wenn sie nach transformativen Lösungen für Landwirtschaft, Natur, Städte und Industrie suchen.
Um die Voraussetzungen für den Übergang zu einer Gesellschaft zu schaffen, die innerhalb der planetaren Grenzen bleibt, ist es notwendig, dass Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger, Finanzinstitute und Industrie ihre Kräfte bündeln. "
Quelle: https://terraenvision.eu/ Hier stehen auch weitere tolle Informationen über dieses internationale Netzwerk und ihre Aktivitäten zur Verfügung.
Wir haben uns sehr darüber gefreut den internationalen Kollegen/innen unseren naturbasierten Hochwasserschutz an der Leuk auf der Anschlußexkursion vorstellen zu dürfen. Statt teuere, technische Lösungen für den Hochwasserschutz einzubauen, gibt es viele Möglichkeiten ein Gewässer an geeigneter Stelle mit ingenieurbiologischen Maßnahmen wieder frei fließen zu lassen und ihm die Möglichkeit zu geben bei Hochwasser in die Fläche auszuweichen.
Die Exkursion gab uns darüber hinaus die Gelegenheit uns mit verschiedenen Teilnehmern/innen aus Neuseeland, Italien, Niederlande und Spanien über dieses spannende Thema auszutauschen.
Wir danken Herrn Dr. Thomas Iserloh für die Einladung.
